Vorgaben für Arztpraxen

Derzeitige Vorgaben für ein Qualitätsmanagement in der Arztpraxis:

  • In der Musterberufsordnung für Ärzte ist festgelegt, dass der Arzt verpflichtet ist, Maßnahmen zur Sicherung der Qualität der ärztlichen Tätigkeit durchzuführen.
  • Die Vertragspartner (KBV und Krankenkassenverbände) haben in den Bundesmantelverträgen ebenfalls Bestimmungen der Qualität formuliert.
  • Der Gesetzgeber hat im GKV-Gesundheitsreform-Gesetz 2000 im Neunten Abschnitt des Sozialgesetzbuches V "Sicherung der Qualität der Leistungserbringung" (§§ 135-139) auch die Verpflichtungen für die Vertragsärzte weiter präzisiert: Demnach sind nun die "Vertragsärzte verpflichtet, sich an einrichtungsübergreifenden Maßnahmen der Qualitätssicherung zu beteiligen, die insbesondere das Ziel haben, die Ergebnisqualität zu verbessern." § 135 a (2) SGB V.
  • Des weiteren wurde dabei festgelegt, dass "der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für die vertragsärztliche Versorgung durch Richtlinien die verpflichtenden Maßnahmen der Qualitätssicherung bestimmt." § 136 a SGB V.
  • Die 72. Gesundheitsministerkonferenz im Juni 1999 hat die Einführung des Qualitätsmanagements in zwei Stufen beschlossen: "Alle Einrichtungen (also auch Arztpraxen) dokumentieren bis zum 01.01.2003 in jährlichen Qualitätsberichten die Qualität ihrer Leistungen und veröffentlichen diese in geeigneter Form". Dann folgt die Pflicht zum umfassenden QM: "Alle Einrichtungen führen bis zum 01.01.2005 ein an dem Stand der Wissenschaft und Technik orientiertes Qualitätsmanagement ein".

[Home] [Qualitätsmanagement] [Was ist Qualität ?] [Qualitätskategorien] [Vorgaben für Arztpraxen] [Mediation] [Verknüpfung QM/Mediation] [Leistungsangebot] [Impressum]